Kinder brauchen mehr!

Das Bündnis KINDERGRUNDSICHERUNG kämpft gegen die Folgen der Kinderarmut in Deutschland

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In Deutschland leben derzeit 2,4 Millionen arme Kinder. Armut bedeutet vor allem ein Mangel an Einkommen, Ressourcen und Lebensperspektiven. Die Folgen sind gravierend: Die Kinder haben keinen gleichberechtigten Zugang zu Bildung und können damit nicht chancengerecht in unsere Gesellschaft hineinwachsen. Sie können nicht teilhaben am normalen Leben ihrer Altersgenossen in der Schule sowie an all den wichtigen, gemeinschaftsbildenden Aktivitäten in der Freizeit. Das bedeutet, dass Millionen Kinder und Jugendliche durch Armut ausgegrenzt und stigmatisiert werden. Und dass sie schlecht gerüstet sind, um dem Teufelskreis von ungenügender Ausbildung, Arbeitslosigkeit, Mini-Löhnen und der Abhängigkeit von Sozialhilfe zu entkommen und sich ein selbstbestimmtes Leben aufzubauen.

Kinderarmut ist nicht nur eine soziale, sondern auch eine ökonomische Herausforderung, denn die Gesellschaft wie die Wirtschaft brauchen gut ausgebildete, tatkräftige und selbstständige Bürgerinnen und Bürger. Dafür muss der Staat jedem Kind möglichst gleiche Chancen gewähren. Und dies muss sich auch in der finanziellen Förderung zeigen.

Das Bündnis KINDERGRUNDSICHERUNG fordert deshalb eine Kindergrundsicherung in Höhe von 536 Euro, um den Folgen der Kinderarmut zu begegnen und Teilhabe und soziale Gerechtigkeit herzustellen.